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Presbyterium 2020-2024 




Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von Dir weichen und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht Gott, dein Erbarmer!“ 

(Jes. 54,10)

Wie vieles Geplante in diesen Tagen, kommt nun alles ganz anders als gedacht.

So ist es auch mit der Einführung unseres neuen Presbyteriums.

Am 1. März sind Christine Beckmann, Daniela Dieth, Benjamin Fiedler, Sebastian Heinsohn, Maria Koch, Peter Köppe, Sabine Kroll und Beate Peddinghaus von der Gemeinde ins Presbyteramt gewählt worden. 

Gemeindebrief Presbyteriums-wahlen

Am 5.4. wollten wir dies in unserer Kirche feiern. In einem festlichen Gottesdienst, musikalisch mitgestaltet vom CVJM-Posaunenchor, wollten die neuen Presbyter und Presbyterinnen ihr Gelöbnis ablegen, mit Handschlag und Segenswunsch sollten sie gestärkt in ihr Amt gehen. Ein Amt mit ganz vielen Aufgaben, Verantwortung und Herausforderung.

Nun ist durch Corona alles ganz anders.

Die Westfälische Kirchenleitung hat am 20.3. beschlossen, dass die Gelöbnisse nun schriftlich bei der Vorsitzenden des Presbyteriums eingereicht werden sollen und nach Annahme der Gelöbnisse durch die Vorsitzende die Einführung vollzogen ist.

Alle acht Presbyter und Presbyterinnen haben folgendes Gelöbnis nun schriftlich abgelegt:

„Ich gelobe vor Gott und dieser Gemeinde, das mir übertragene Amt im Gehorsam gegen Gottes Wort gemäß dem Bekenntnisstand dieser Gemeinde und nach Ordnungen der Kirche sorgfältig und treu auszuüben. Ich gelobe, über Lehre und Ordnung in dieser Gemeinde zu wachen, die mir anvertrauten Aufgaben und Dienste zu übernehmen und dazu beizutragen, dass in der Gemeinde Glaube und Liebe wachse. Ich erkenne die Theologische Erklärung der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche von Barmen als eine schriftgemäße, für den Dienst der Kirche verbindliche Bezeugung des Evangeliums an.“

Am morgigen Sonntag, am 5.4. haben wir uns nun zu einer Video- und Telefonkonferenz verabredet. Ich werde als Vorsitzende die Gewählten in ihr Amt einführen und wir halten unsere erste konstituierende Sitzung ab.

Ich freue mich sehr, dass sich Menschen gefunden haben, dieses, nicht immer leichte, Amt für die nächsten vier Jahre zu übernehmen und ihre Zeit, ihre Gaben und Fähigkeiten einsetzen, damit „Glaube und Liebe“ hier bei uns in Werne wachse. Ein herzliches Dankeschön dafür. 

Ein herzliches Dankeschön aber auch an die ausscheidenden Presbyter, an Kirsten Roshoff, Jörg Fischer und Jörg Schäfer. Danke für alles gute Zusammenarbeiten in den letzten Jahren, für allen Einsatz, alle Zeit und alles Engagement, das Ihr unserer Gemeinde geschenkt habt. Wir wünschen Euch für Eure zukünftigen Wege Gottes guten Segen. Bleibt gesund und gut behütet. 

Ich denke, wir alle hoffen und wünschen uns am allermeisten, dass wir uns alle bald gesund wiedersehen und Einsegnung und Verabschiedung noch einmal richtig feiern können.


Bis dahin ein Gebet, das uns alle leiten und begleiten mag:
Guter Gott, zu allen Zeiten berufst du Menschen, die dir dienen.
Wir danken dir für unsere Presbyterinnen und Presbyter.
Wir danken dir, dass sie sich in deinen Dienst stellen. 
Lass sie Wege gehen, die du ihnen weist. 
Erfülle sie mit deiner Liebe, dass sie sie weitergeben mit Herzen, Mund und Händen.
Stärke sie in der Zeit der Müdigkeit, in Angst und Zweifeln.
Bewahre sie vor Überforderung und Resignation.
Schenke ihnen Mut und Gelassenheit.
Verleih ihnen Schwung, Tatkraft und Beharrlichkeit.
Erfrische ihren Glauben und erfülle sie mit Lebensatem.
Erquicke ihre Seele und schenk ihnen ganz viel Vertrauen und Zuversicht.
Lass ihren Dienst gelingen zum Wohle der Gemeinde und zu deiner Ehre.
Das bitten wir Dich durch Jesus Christus, deinen Sohn, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und bei uns ist – heute und in Ewigkeit. Amen. 

Segenswunsch:

Möge Gott auf dem Weg, den du vor dir hast, vor dir hergehen. 
Das ist mein Wunsch für deine Lebensreise. 
Mögest du die hellen Fußstapfen des Glücks finden und ihnen auf dem ganzen Weg folgen. 

Möge die Straße dir entgegeneilen. 
Möge der Wind immer in deinem Rücken sein. 
Möge die Sonne warm auf dein Gesicht scheinen 
und der Regen sanft auf deine Felder fallen. 
Und bis wir uns wiedersehen, 
halte Gott dich im Frieden seiner Hand.

In diesem Sinne: Auf Wiedersehen und bis bald.

Pfr. Gisela Estel

(Vorsitzende d. Presbyteriums)

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